Altersvorsorge im Wandel: Warum Aktien der Schlüssel zu einem sorgenfreien Leben im Alter sind
Heute ist der 17.07.2026 und wir werfen einen Blick auf die Zukunft der Altersvorsorge. Es ist ein Thema, das jeden von uns betrifft, und auch wenn mancher es vielleicht gerne wegschiebt – irgendwann kommt der Moment, da steht man vor der Frage: Wie will ich im Alter leben? Ein Gespräch zwischen Josef Obergantschnig und Günther Herndlhofer von der ÖBV beleuchtet die Notwendigkeit einer kapitalmarktgedeckten Altersvorsorge. Und ganz ehrlich, das klingt schon ein bisschen spannender, als es sich anhört!
Die demografischen Entwicklungen und die stetig steigende Inflation machen es unumgänglich, über Alternativen nachzudenken. Das rein staatliche Umlageverfahren ist auf lange Sicht verwundbar. Immer weniger Erwerbstätige müssen für eine wachsende Anzahl von Menschen über 65 Jahren sorgen – ein ganz schöner Druck, wenn man darüber nachdenkt. In diesem Kontext wird klar, dass breite Aktieninvestments nötig sind, um die Kaufkraft im Alter zu sichern und realistische Renditen zu erzielen. Ein Blick auf den norwegischen Staatsfonds zeigt, wie es besser geht: Mit einer strategischen Aktienquote von rund 70 Prozent und einem antizyklischen Rebalancing erzielt dieser Fonds langfristige Realrenditen von über 6 Prozent pro Jahr. Das ist schon eine Hausnummer!
Vorteile der dritten Pensionssäule in Österreich
In Österreich gibt es die dritte Pensionssäule, die private Altersvorsorge über Lebensversicherungen, und die hat einige ziemlich coole Vorteile. Angefangen bei den Effizienzvorteilen, die sie bietet, bis hin zur Befreiung von der Kapitalertragsteuer. Nur 4 Prozent Versicherungssteuer stehen hier 27,5 Prozent KESt gegenüber – da weiß man gleich, wo der Hase langläuft! Dazu kommt, dass die Individualisierungsmöglichkeiten riesig sind. Ob man nachhaltig investieren möchte oder eine lebenslange Verrentung anstrebt – hier bleibt kein Wunsch unerfüllt.
Doch was bedeutet das alles im größeren Kontext? Die Weltbevölkerung wird älter, und das hat nicht nur Auswirkungen auf die Altersvorsorge, sondern auf das gesamte Wirtschaftswachstum und die Finanzmärkte. Die prognostizierte Verdopplung des Anteils der über 65-Jährigen in den nächsten drei Dekaden wird uns noch ganz schön beschäftigen. In Japan ist das Problem der alternden Bevölkerung bereits akut, und auch in Ländern wie Hongkong oder Südkorea wird bis 2050 jeder Dritte 65 Jahre oder älter sein. Da stellt sich die Frage: Wie kann man die Finanzierungslücken schließen, die diese demografischen Entwicklungen mit sich bringen?
Die Realität in Deutschland
In Deutschland fließen 2024 rund 21 % des Bundeshaushalts in die erste Säule der Altersversorgung. Das klingt nach viel, aber die wachsenden Ansprüche der älteren Bevölkerung betreffen nicht nur die Gesundheitsversorgung, sondern auch Bereiche wie Freizeit und Reisen. Und das ist ja nicht einfach nur ein netter Zeitvertreib im Alter – viele wollen das Leben in vollen Zügen genießen! Wenn wir also nicht anfangen, Technologien zur Produktivitätssteigerung und lebenslange Lernmöglichkeiten zu fördern, stehen wir vor einem ernsthaften Problem. Ohne Inanspruchnahme des Finanzmarktes wird die Finanzierung notwendiger Maßnahmen zur Herausforderung.
Der demografische Wandel fordert uns heraus. Es ist an der Zeit, die Augen zu öffnen und sich mit dem Thema Altersvorsorge auseinanderzusetzen. Denn eines ist klar: Das Risiko, keine Aktien zu haben, könnte sich als das größte Risiko herausstellen, das wir uns vorstellen können. Wenn wir nicht handeln, könnte die Zukunft für viele von uns unsicherer werden, als wir uns wünschen.