Heute ist der 8.07.2026 und wir werfen einen Blick auf ein Thema, das für viele von uns von großer Bedeutung ist: die betriebliche Altersvorsorge (bAV). Wenn man sich die Zahlen ansieht, wird schnell klar, dass die bAV die wichtigste Zusatzleistung in deutschen Unternehmen ist. Eine Untersuchung des Versicherungskonzerns Allianz hat über 1.000 Beschäftigte und mehr als 160 Firmen befragt – das Ergebnis ist aufschlussreich! 86% der Großunternehmen bieten eine Betriebsrente an, während es bei kleinen Firmen mit weniger als zehn Angestellten nur mickrige 25% sind. Das ist schon ein gewaltiger Unterschied, oder?

Der Zugang zur bAV hängt jedoch nicht nur von der Unternehmensgröße ab. Auch das Einkommen spielt eine entscheidende Rolle. Bei Beschäftigten mit einem Bruttolohn von bis zu 2.500 Euro hat nur etwa jeder Dritte Anspruch auf eine bAV. Das wirft Fragen auf: Warum ist das so? Die Alterssicherungskommission empfiehlt, dass Sozialpartner verstärkt miteinander ins Gespräch kommen sollten, um die bAV flächendeckend auszubauen. So könnte vielleicht die Sorge um die finanzielle Zukunft im Alter etwas gemildert werden.

Gesundheit und Arbeitsbedingungen

Apropos Zukunft: In Betrieben mit einem guten Gesundheitsmanagement glauben 69% der Beschäftigten, bis zur Rente durchzuhalten. Ohne entsprechende Angebote sinkt dieser Wert jedoch auf erschreckende 46%. Das zeigt, wie wichtig ein durchdachtes Gesundheitsmanagement ist! Und hier wird’s spannend: Nur 31% der Arbeitnehmer bewerten ihr betriebliches Gesundheitsmanagement als hochwertig. Über die Hälfte der Unternehmen hat gar kein etabliertes Gesundheitsmanagement. Das ist doch ein bisschen alarmierend, oder nicht?

Die Experten sind sich einig: Es muss nicht nur die bAV, sondern auch die Arbeitsorganisation verbessert werden. Verlässliche Dienstpläne könnten hier einen großen Unterschied machen. Ein Beispiel, das heraussticht, ist Lidl, das für sein umfassendes Paket aus bAV, betrieblicher Krankenversicherung und Gesundheitsmanagement ausgezeichnet wurde. Ein richtiger Vorreiter!

Die Herausforderung der Kommunikation

Doch selbst wenn Unternehmen erstklassige Zusatzleistungen anbieten, nutzen viele Mitarbeiter diese nicht regelmäßig. Rund 52% der Mitarbeiter greifen nicht auf ihre Zusatzleistungen zurück – und der Hauptgrund dafür ist mangelnde interne Kommunikation. Oft sind die Informationen über die Benefits komplex und werden nur einmal kommuniziert. Hier könnte eine Mehrkanal-Strategie, die Intranet, Onboarding, Team-Meetings und interne Messenger umfasst, Abhilfe schaffen. Die Experten raten dazu, Informationen mindestens sieben bis zwölf Mal zu wiederholen, damit sie wirklich im Bewusstsein der Belegschaft verankert werden.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Ein neuer Trend, der dabei aufkommt, sind sogenannte „Benefit Wallets“. Hierbei erhalten Mitarbeiter ein individuelles Budget zur Auswahl von Leistungen. Arbeitgeber können zudem monatliche Sachzuwendungen bis zu 50 Euro steuerfrei gewähren, und für Gesundheitsförderung liegt die Grenze bei 600 Euro pro Jahr. Das Deutschland-Ticket kann sogar als steuerfreies Jobticket integriert werden! Arbeitgeberzuschüsse ab 25% bieten zusätzliche staatliche Rabatte. Das klingt doch nach einer Win-win-Situation!

Dennoch bleibt die Finanzierbarkeit von attraktiven Vergütungsstrukturen für viele Branchen, wie zum Beispiel im Apothekenwesen, eine große Herausforderung. Die Frage ist also: Wie kann man das alles unter einen Hut bringen?