Kaffeepause mit Preisverfall: Ein Hoch auf die neuen Schnäppchen!
Heute ist der 28.06.2026 und wenn ich so auf die Kaffeepreise schaue, könnte ich fast einen kleinen Freudenschrei ausstoßen. Ja, richtig gehört! Die Preise für Markenkaffee sinken, nachdem sie in den letzten Jahren ordentlich angezogen haben. Wer hätte gedacht, dass wir jetzt wieder mit einem breiten Grinsen beim Einkauf stehen können? Große Handelsketten haben die Preise für ihre Eigenmarkenprodukte zuerst gesenkt, und siehe da, nun ziehen auch die Markenkaffees nach. Marken wie Jacobs, Lavazza und Dallmayr haben ihre Preise angepasst – ein Hoch auf die Kaffeeliebe!
Apropos Preise: Lidl hat die Preise für Markenkaffee um bis zu 10% gesenkt. Ein Beispiel gefällig? Die Jacobs Krönung (500g) kostet jetzt nur noch 9,99 Euro statt 10,49 Euro. Auch Dallmayr Prodomo ist jetzt für 9,99 Euro zu haben. Und wer von Lavazza Crema e Aroma (1kg) träumt, kann sich über einen Preis von 19,99 Euro freuen – vorher waren es 20,99 Euro. Melitta BellaCrema (1kg) ist ebenfalls im Preis gefallen, von 19,99 Euro auf 17,99 Euro. Das sind doch erfreuliche Nachrichten für die Kaffeegenießer unter uns!
Die Preissituation im Einzelhandel
Aber es sind nicht nur die großen Namen, die ihre Preise senken. Kaufland hat ebenfalls die Preise für vergleichbare Produkte bundesweit angepasst. Aldi Nord und Aldi Süd ziehen nach und reduzieren die Preise für bestimmte Marken, darunter auch Lavazza und Jacobs. Edeka plant weitere Reduzierungen bei Eigenmarken, und auch Rewe und Penny wollen ihre Preise anpassen. Netto hingegen senkt die Preise marktkonform, was sich ebenfalls positiv auf die Markenprodukte auswirkt. Einzig Norma bleibt zurückhaltend und verweist auf bereits durchgeführte Preissenkungen.
Diese Preisrückgänge sind umso bemerkenswerter, wenn man die dramatischen Preisanstiege der letzten Jahre betrachtet. Die Rohstoffkosten sind durch schlechte Ernten, insbesondere in Brasilien, in die Höhe geschnellt. Im April 2025 stiegen die Verbraucherpreise für Bohnenkaffee in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr um 12,2 %. Und das war nicht alles – die Rohkaffee-Importpreise schossen um 53,1 % in die Höhe. Wer hätte gedacht, dass wir einmal so über die Preise reden würden?
Die Lage auf dem Kaffeemarkt
Die Importpreise für Rohkaffee sind aus verschiedenen Regionen gestiegen: aus Amerika um 61,8 %, aus Asien und anderen Gebieten um 43,8 % und aus Afrika um 23,2 %. Wenn wir uns die Zahlen ansehen, wird klar, warum die Kaffeepreise so lange hoch waren. Langfristig ist der Preis für nicht geröstete Kaffeebohnen im April 2025 um 147,4 % höher als im April 2021. Und das alles in einer Zeit, in der Brasilien als unser wichtigster Handelspartner für Kaffeeimporte fungiert!
Im Jahr 2024 importierten wir insgesamt 1,25 Millionen Tonnen Kaffee – ein Anstieg um 14,1 % gegenüber dem Vorjahr. 41,4 % dieser Menge kam aus Brasilien. Das sind imposante Zahlen, die zeigen, wie sehr wir als Kaffeetrinker auf die Importe angewiesen sind. Doch trotz der Preiserhöhungen sind die aktuellen Preise laut dem Statistischen Bundesamt immer noch über dem Niveau von 2020. Es bleibt spannend, wie sich der Markt entwickeln wird und ob wir vielleicht noch mehr positive Überraschungen erleben dürfen. Ob wir uns schon bald wieder über ein Tässchen Kaffee freuen können, das nicht das Budget sprengt? Ich bin gespannt!