Heute ist der 6.05.2026 und wir müssen über ein Thema sprechen, das uns alle betrifft: die Rente. In Schleswig-Holstein haben über 80% der Menschen große Bedenken, dass die gesetzliche Rente nicht ausreichen wird, um den Lebensstandard im Alter zu sichern. Das ist eine Zahl, die einen nachdenklich stimmt – und auch ein bisschen mulmig macht. Eine Umfrage im Auftrag des Sozialverbands Deutschland zeigt, dass etwa 83% der Befragten diese besorgte Meinung teilen. Wenn man sich das mal auf der Zunge zergehen lässt… Das ist fast jeder zweite Mensch, den man auf der Straße trifft!

Das Problem ist, dass sich mehr als die Hälfte der Menschen in Schleswig-Holstein keine private Altersvorsorge leisten kann. Das ist eine harte Realität. Der Landesgeschäftsführer des SoVD, Tim Holborn, sieht hier dringenden Handlungsbedarf. Er fordert eine Stärkung der gesetzlichen Rentenversicherung und schlägt sogar eine Erwerbstätigenversicherung vor. Holborn widerspricht der Ansicht von Bundeskanzler Friedrich Merz, der meint, die gesetzliche Rente sei nur eine Basisabsicherung. So kann man’s auch sehen – aber was bleibt den Menschen dann übrig, wenn die Basis nicht mal für ein gemütliches Leben reicht?

Rentenleistungen und regionale Unterschiede

Ein Blick auf die Zahlen macht deutlich, dass die durchschnittliche Rentenleistung in Schleswig-Holstein 2024 bei 18.509 Euro jährlich lag. Das sind etwa 1.542 Euro monatlich. Und damit liegt man unter dem bundesdeutschen Durchschnitt von 19.211 Euro jährlich, also rund 1.601 Euro pro Monat. Stormarn hat mit 20.271 Euro die höchsten Rentenleistungen, während Flensburg mit 17.598 Euro am anderen Ende der Skala steht. Die Wirtschaftsstruktur der Region, insbesondere in der Landwirtschaft und im Tourismus, sorgt eben für geringere Löhne und damit auch für niedrigere Renten. Das ist kein Geheimnis, aber trotzdem frustrierend.

Die Deutsche Rentenversicherung Nord empfiehlt Berufseinsteigern, sich frühzeitig beraten zu lassen – am besten gleich mit dem ersten Job. Das klingt ja alles gut und schön, aber wie viele junge Menschen denken wirklich an die Rente, wenn sie gerade ihren ersten Vertrag unterschreiben? Die Beratungsstellen für Rentenberatung sind in mehreren Städten Schleswig-Holsteins verfügbar, darunter Flensburg, Kiel und Lübeck. Aber auch die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein bietet Rentenberatungen an, die allerdings 70 Euro kosten. Man fragt sich, ob das in einem Land, in dem die Menschen schon um ihre Rente bangen, wirklich der richtige Weg ist.

Statistiken zur Rente

Ein Blick auf die Statistiken der Deutschen Rentenversicherung zeigt interessante Zahlen, die uns ein besseres Bild der Lage geben können. Im Jahr 2024 gab es 58,848 Millionen Versicherte ohne Rentenbezug, während 26,088 Millionen Renten gezahlt wurden. Die Anzahl der Rentner und Rentnerinnen (ohne Waisenrenten) betrug am 1. Juli 2025 etwa 21,491 Millionen. Diese Zahlen sind nicht nur trocken, sie sind auch ein Spiegel unserer Gesellschaft. Sie zeigen, wie viele Menschen auf die Rente angewiesen sind und wie wichtig es ist, dass diese abgesichert ist. Die Statistikbände ab 2020 sind nur noch digital verfügbar, was es einfacher macht, an die Daten zu kommen – aber sie sind auch nur so gut wie die Informationen, die wir daraus ziehen.

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Die Diskussion um die Rente wird uns wohl noch länger beschäftigen. Wenn man bedenkt, dass immer mehr Menschen auf die Unterstützung angewiesen sind, wird klar, dass wir uns Gedanken machen müssen – nicht nur über unsere eigene Zukunft, sondern auch über die der kommenden Generationen. Es bleibt spannend, wie sich die Politik darauf einstellen wird und welche Maßnahmen ergriffen werden, um eine angemessene Altersvorsorge für alle zu gewährleisten. Die Sorgen sind groß, und die Lösungen müssen her, das steht fest.