Der Übergang in den Ruhestand ist für viele ein großes Thema, und ganz ehrlich, wer hat nicht schon einmal von der Rentenlücke gehört? Gerade im letzten Drittel der Karriere, wenn der Druck steigt, wird das Thema brisanter. Viele Menschen machen sich Gedanken darüber, wie sie ihre Rente aufbessern können, um im Alter nicht auf der Straße zu sitzen. Und da gibt es tatsächlich Möglichkeiten, die Rente um Hunderte Euro monatlich zu erhöhen. Das klingt verlockend, oder?
Ein paar Tipps zur Rentenaufstockung sind da schon mal ein guter Anfang. Die Idee, Rentenpunkte zu kaufen, ist nicht nur ein leeres Versprechen. Tatsächlich können diese Kosten steuerlich als Altersvorsorgeaufwendungen in der Steuererklärung geltend gemacht werden. Ab 2023 ist sogar eine 100-prozentige Absetzbarkeit möglich! Und das ist noch nicht alles: Wer in ETFs investiert, die Rente aufschiebt oder einen Minijob annimmt, hat ebenfalls gute Karten. Aber aufgepasst, man sollte auch auf die Feinheiten achten – das kann den Unterschied machen.
Die Äußerungen des Bundeskanzlers
In letzter Zeit sorgte Bundeskanzler Friedrich Merz mit seiner Aussage, die gesetzliche Rente sei „allenfalls noch die Basisabsicherung“, für reichlich Aufregung. Es ist nicht schwer zu verstehen, warum das viele Menschen beunruhigt. Als wäre das nicht genug, könnte die Rentenkommission in naher Zukunft das Renteneintrittsalter anheben – was jedoch noch nicht offiziell bestätigt wurde. Ein mulmiges Gefühl bleibt.
Zurück zu den Rentenpunkten: Die Höchstgrenze für absetzbare Rentenpunkte liegt bei 30.826 Euro für Alleinstehende und 61.652 Euro für zusammen veranlagte Paare. Arbeitnehmer haben bereits durch ihre Einzahlungen in die Rentenversicherung, einschließlich des Arbeitgeberanteils, einen Teil dieses Höchstbetrags ausgeschöpft. Besonders für Angestellte mit einem Durchschnittsentgelt verringert sich der maximal absetzbare Betrag um 9.662 Euro. Es ist also nicht ganz so einfach, wie es klingt.
Die Rolle der Lebensversicherungen
Aber das war noch nicht alles, was es zur Altersvorsorge zu sagen gibt. Lebensversicherungen sind auch ein bedeutender Baustein, wenn’s um biometrische Risiken geht. Sie sichern ab, was im Ernstfall für viele existenziell sein kann – sei es der Tod, die Berufsunfähigkeit oder einfach das lange Leben. Im Versicherungsfall springt die Gesellschaft ein und zahlt die vereinbarte Summe. Eine Kapitallebensversicherung kombiniert übrigens die Todesfallabsicherung mit einem Sparvertrag. Am Ende der Laufzeit gibt es eine garantierte Summe und vielleicht sogar ein paar Überschüsse obendrauf.
Doch da gibt es einen Haken: Das Kapital aus der Kapitallebensversicherung steht zwar frei zur Verfügung, muss aber neu angelegt werden, um regelmäßige Altersleistungen zu erzielen. Und die private Rentenversicherung? Die ist eine weitere Form der Lebensversicherung, die oft als Basis für geförderte Altersvorsorgemodelle wie die Riester- oder Rürup-Rente dient. Sie kann meist eine lebenslange Rente oder eine einmalige Kapitalauszahlung bieten.
Wichtig zu wissen ist, dass es auch Unterschiede zwischen klassischen und fondsgebundenen Varianten gibt. Klassische Produkte bieten zwar garantierte Mindestleistungen, aber die Renditen sind aufgrund der niedrigen Zinsen nicht gerade berauschend. Fondsgebundene Varianten hingegen investieren in Investmentfonds und bieten höhere Chancen – aber auch mehr Risiko. Die Verbraucherzentralen raten nicht zu leichtfertigem Vertrauen in diese Produkte, da die Kosten oft hoch und intransparent sind.
Man fragt sich also: Wie wird man im Alter wirklich finanziell abgesichert? Es gibt viele Wege, aber jeder muss für sich selbst herausfinden, welcher der richtige ist. Irgendwie bleibt das Thema Altersvorsorge ein ewiges Rätsel – und das nicht nur für uns in Stuttgart.