Heute ist der 5.05.2026. In Schleswig-Holstein brodelt es, wenn es um die gesetzliche Rente geht. Mehr als 80 Prozent der Menschen in diesem schönen Bundesland sind sich einig: Die gesetzliche Rente reicht hinten und vorne nicht, um den gewohnten Lebensstandard zu halten. Das hat eine Umfrage des Instituts Civey ergeben. Besonders alarmierend ist die Zahl derjenigen, die finanziell nicht in der Lage sind, privat vorzusorgen – über 56 Prozent! Da fragt man sich schon, wo wir da hinkommen, oder? Der Sozialverband Deutschland (SoVD) bezeichnet die gesetzliche Rente sogar als „alternativlos“. Das klingt für viele nach einem schlechten Scherz.
Die durchschnittliche Rentenleistung in Schleswig-Holstein lag 2024 bei etwa 18.509 Euro jährlich, was unschöne 1.542 Euro monatlich bedeutet. Das ist nicht nur unter dem bundesweiten Schnitt von 19.211 Euro jährlich, sondern auch eine direkte Folge der regionalen Wirtschaftsstruktur, die maßgeblich von Landwirtschaft und Tourismus geprägt ist. Diese Branchen zahlen oft niedrigere Löhne – und das spüren die Rentner am eigenen Geldbeutel. Bei den höchsten Renten in Schleswig-Holstein sticht der Kreis Stormarn hervor, wo die Menschen mit 20.271 Euro pro Jahr etwas besser dastehen.
Beratung ist das A und O
Die Situation ist angespannt, aber das muss nicht das Ende der Fahnenstange sein. Junge Menschen in Kiel, die gerade erst ins Berufsleben starten, haben das Thema Rente zwar im Kopf, doch viele nutzen die kostenlosen Rentenberatungen der Deutschen Rentenversicherung Nord nicht. Dabei könnten sie dort wertvolle Informationen und Unterstützung erhalten. Die Auskunfts- und Beratungsstellen bieten nicht nur Beratung zur Rente, sondern auch zu Versicherung und Rehabilitation. Die Beratenden sind oft selbst Versicherte oder Rentner und können aus eigener Erfahrung erzählen. Ein bisschen wie ein Kaffeeklatsch, nur mit mehr Zahlen.
Wer gesundheitlich eingeschränkt ist und nicht aus dem Haus kann, hat zudem die Möglichkeit, Hausbesuche zu vereinbaren. Das ist echt praktisch – denn gerade für die Älteren kann der Weg zur Beratungsstelle wie ein Marathon erscheinen. Und für alle anderen gibt’s die Option, die Infos über eine Umkreissuche online zu finden. Man könnte fast sagen, es ist ein Schlaraffenland für Rentenfragen.
Unabhängige Beratung nutzen
Und was ist mit der Planung der Altersvorsorge? Hier kommen die Beraterinnen und Berater der Deutschen Rentenversicherung ins Spiel. Sie unterstützen bei der Altersvorsorgeplanung und helfen dabei, einen klaren Kopf im Dschungel der Angebote zu behalten. Da gibt’s auch die Digitalen Rentenübersichten, die man mitnehmen kann – praktisch, um die Ergebnisse gleich beim Berater besprechen zu können. Bei all den Infos, die es da draußen gibt, ist es wichtig, die richtigen Ansprechpartner zu finden. Unabhängige Beratungsstellen und Verbraucherzentralen stehen bereit, um mit neutralen Informationen zur Seite zu stehen.
In einer Zeit, in der die gesetzliche Rente als unsicher gilt und viele sich fragen, wie sie im Alter finanziell über die Runden kommen, ist der Zugang zu guten und kostenlosen Beratungen unerlässlich. Schließlich sollen die letzten Jahre nicht mit einem ständigen Sorgenfalten-Check auf dem Konto enden. Wer sich frühzeitig informiert und plant, kann vielleicht doch noch etwas Ruhe ins Rentenleben bringen. Aber wie das so ist – man muss einfach mal den ersten Schritt tun.