Heute ist der 20.05.2026 und es gibt Neuigkeiten aus der Welt der Rente! Ab dem 27. Lebensjahr werden Versicherte einmal jährlich eine Renteninformation per Post erhalten. Das ist keine Kleinigkeit, denn wer mindestens fünf Jahre Beiträge gezahlt hat, kann sich auf diese wichtige Information freuen. Zwischen 50.000 und 80.000 Versicherte werden jeden Monat informiert. Die Renteninformation ist für alle Altersgruppen von Bedeutung – nicht nur für die, die schon bald in den Ruhestand gehen. Es geht darum, besser für die Zukunft zu planen.

Stellt euch vor, ihr bekommt ein Schreiben, das euch klar aufzeigt, wie viel Rente ihr bisher erworben habt, wann ihr die Regelaltersrente beziehen könnt und wie hoch eine mögliche Erwerbsminderungsrente im Falle einer Arbeitsunfähigkeit ist. In dieser Aufstellung wird auch erklärt, welche Auswirkungen künftige Rentenanpassungen sowie Inflation und Kaufkraft auf eure Rente haben werden. Das hilft ungemein, die eigene Altersvorsorge langfristig zu planen. Und falls ihr noch Fragen habt, die Auskunfts- und Beratungsstellen in Rheinland-Pfalz stehen bereit, um euch zu unterstützen.

Flexirente – Mehr Freiheit bei der Altersvorsorge

Apropos Planung: Seit dem 1. Januar 2017 gibt es das Flexirentengesetz, das viele Möglichkeiten zur flexiblen Kombination von Rente und Hinzuverdienst bietet. Es ist kein eigenständiges Rentenmodell, sondern eher eine Art Tool, das euch mehr Freiheit gibt. Wenn ihr eure Regelaltersrente später antreten wollt, kann sich das finanziell richtig lohnen! Für jeden Monat, den ihr euren Rentenbeginn hinausschiebt, gibt’s einen Zuschlag von 0,5 Prozent. Das summiert sich schnell. Ein Jahr später in Rente zu gehen, bedeutet also gleich mal 6 Prozent mehr Rente.

Und das ist noch nicht alles! Rentner können unbegrenzt dazuverdienen, ohne dass ihre Rente gekürzt wird. Es gibt nur eine kleine Hürde: Die Rentenversicherung muss über eure Gehaltsabzüge informiert werden. So wird die Rente ab Juli des Folgejahres erhöht. Das bringt nicht nur mehr Geld, sondern auch ein gutes Gefühl, aktiv zu bleiben. Für diejenigen, die eine vorgezogene Altersrente in Anspruch nehmen möchten, gibt es seit dem 1. Januar 2023 keine Hinzuverdienstgrenze mehr. Das heißt, Frührentner können ebenfalls ohne Einschränkungen dazuverdienen.

Wege zur Rentenanpassung

Ein weiteres Thema, das viele betrifft, sind die Rentenabschläge bei vorgezogenem Rentenbeginn. Hier gibt es die Möglichkeit, durch Sonderzahlungen ab 50 Jahren die Rentenminderungen auszugleichen. Bei einem vorzeitigen Renteneintritt gibt’s übrigens einen Abschlag von 0,3 Prozent pro Monat. Aber keine Sorge – auf Antrag beim Rentenversicherungsträger könnt ihr Informationen zur Höhe der Rentenminderung und zu den möglichen Ausgleichszahlungen erhalten. Diese Zahlungen können als Einmalzahlung oder in Teilbeträgen geleistet werden. Allerdings: Bei einer Erwerbsminderungsrente sind solche Ausgleichszahlungen nicht möglich.

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Die Regel ist klar: Ihr müsst nicht zur vorgezogenen Altersrente greifen, wenn ihr bereits Beiträge zum Ausgleich gezahlt habt. Wer sich also fragt, ob sich das Ganze lohnt, sollte sich gut informieren. Es gibt viele Möglichkeiten, die eigene finanzielle Situation im Alter zu verbessern. Und das ist doch eine gute Nachricht für alle, die auf die Rente hinarbeiten!