Heute ist der 2.06.2026 und die Frage der Altersvorsorge beschäftigt viele von uns. Gerade für Menschen über 50 gibt es noch spannende Möglichkeiten, um für den Ruhestand vorzusorgen. Eine der bekanntesten Optionen ist der Riester-Vertrag, der bis Ende dieses Jahres für alle zugänglich bleibt, die in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. Aber – und hier kommt das große Aber – ab 2027 wird es neue staatlich geförderte Modelle geben. Ein Umdenken tut also gut!

Die Riester-Rente hat ihre Vorzüge, das steht fest. Besonders die staatlichen Zuschüsse sind ein echter Anreiz. Bis zu 175 Euro gibt’s als Basisprämie, wenn man vier Prozent des vorjährigen Bruttoeinkommens in den Vertrag einzahlt. Und für Familien gibt’s noch mehr: 300 Euro für jedes kindergeldberechtigte Kind, das nach 2008 geboren wurde, und 185 Euro für ältere Kinder. Da fragt man sich doch, ob sich das nicht für viele lohnt, oder? Verbraucherzentralen raten vor allem Personen mit niedrigerem Einkommen und Familien mit mehreren Kindern dazu, das Ganze ernsthaft in Betracht zu ziehen. Schließlich können die staatlichen Zuschüsse den Eigenbeitrag erheblich reduzieren.

Wirtschaftlichkeit und Alternativen

Nun, die Wirtschaftlichkeit eines Riester-Vertrags ist nicht für jeden gleich. Ralf Scherfling von der Verbraucherzentrale NRW betont, dass es ratsam ist, alternative Optionen in Betracht zu ziehen, insbesondere wenn der Renteneintritt näher rückt. Und das ist nicht ohne Grund. Verbraucherschützer haben die hohen Vertragsabschluss- und Verwaltungsgebühren im Visier, die den Ertrag schmälern können. Irgendwie ärgerlich, wenn man bedenkt, wie wichtig private Altersvorsorge ist!

Als Alternative zum Riester-Vertrag könnte ein breit diversifizierter Aktien-ETF in den Fokus rücken. Das klingt auf den ersten Blick vielleicht unkonventionell, aber viele sehen hierin eine attraktive Möglichkeit, um für die Zukunft vorzusorgen. Es ist ein bisschen wie ein Abenteuer – man weiß nie genau, wo die Reise hingeht, aber das Potenzial für Rendite ist oft vielversprechend.

Die Zukunft der Altersvorsorge

Ein Blick auf die Zukunft macht deutlich: Ab 2027 wird alles anders. Der Bundesrat hat am 8. Mai 2026 dem Altersvorsorge-Reformgesetz zugestimmt. Die Riester-Rente wird durch neue, flexiblere, kostengünstigere und renditestärkere Produkte ersetzt. Das Ziel? Mehr Menschen dazu motivieren, für das Alter zu sparen. Das klingt nach einem Plan! Die neuen Verträge bieten eine Wahlfreiheit zwischen einer lebenslangen Rente und einem Entnahmeplan – was für viele eine willkommene Abwechslung sein dürfte.

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Eine maximale Grundzulage von 540 Euro jährlich ist ebenfalls nicht zu verachten. Und für Familien gibt es eine Kinderzulage von bis zu 300 Euro Eigenbeitrag für jedes Kind. Das sind alles Punkte, die man im Hinterkopf behalten sollte, wenn man sich über Altersvorsorge Gedanken macht.

Die bestehenden Riester-Verträge laufen übrigens weiter und genießen Bestandsschutz. Wer möchte, kann sogar in die neue Förderung wechseln. Das ist doch schon mal ein Lichtblick! Außerdem wird es neue Anlageformen ohne Garantien geben, die für risikofreudige Sparer geeignet sind. Aber – und das ist wichtig – eine neutrale Beratung ist absolut empfehlenswert, bevor man Entscheidungen trifft. Es ist schließlich umso besser, wenn man gut informiert ist und weiß, wo man hin möchte.

Die Zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA) hat auf ihrer Internetseite viele FAQs, die sicherlich hilfreich sein können. Man sollte also nicht zögern, sich schlau zu machen und die verschiedenen Optionen zu vergleichen. Die Altersvorsorge ist ein Thema, das uns alle betrifft – und es gibt immer Möglichkeiten, sich besser aufzustellen.