Heute ist der 13.05.2026, und ganz Stuttgart fragt sich: Was passiert mit unserer Altersvorsorge? Die Zahlen sind nicht gerade erfreulich. Laut dem Versicherungsjournal ist die Zahl der staatlich geförderten privaten Altersvorsorgeverträge im Jahr 2025 um 318.000 gesunken und liegt jetzt bei 14,663 Millionen. Das ist der achte Rückgang in Folge – und ja, das zieht sich wie ein Kaugummi, aber immerhin fällt der Rückgang weniger drastisch aus als in den drei Jahren davor.

Alle Varianten der Riester-Rente haben Federn gelassen. Besonders betroffen sind die Riester-Fondssparpläne, die um 66.000 auf unter drei Millionen gesunken sind. Auch die Eigenheimrenten-Verträge haben es nicht leicht und fielen um 78.000 auf 1,437 Millionen. Die Versicherungen sind zwar nicht ganz so stark betroffen, aber auch hier gab es einen Rückgang um 160.000 auf 9,745 Millionen Policen. Man fragt sich: Wo bleibt die Motivation zum Sparen?

Ein Aufbruch steht bevor

Doch es gibt auch Lichtblicke! Der Bundesrat hat am 8. Mai 2026 dem Gesetz zur Reform der steuerlich geförderten privaten Altersvorsorge zugestimmt. Ab Januar 2027 wird die Riester-Rente durch ein neues, staatlich gefördertes Modell ersetzt. Ziel des Gesetzes ist es, die private Altersvorsorge zu reformieren und mehr Menschen zum Sparen für das Alter zu motivieren. Das klingt fast nach einem Neuanfang!

Die Reform bringt neue Produkte mit sich, die flexibler, kostengünstiger und renditestärker sein sollen. Da gibt es beispielsweise Altersvorsorgedepots ohne Garantien und ohne lebenslange Auszahlung – also für alle, die ein bisschen risikofreudiger sind. Das Standardprodukt hat maximalen Effektivkosten von 1,0 Prozent, was auch nicht gerade schlecht ist. Und die bisherigen Riester-Verträge? Keine Sorge, die laufen weiter und genießen Bestandsschutz!

Die neue Förderung wird ab 2027 auch Selbstständige und Pflichtmitglieder berufsständischer Versorgungseinrichtungen einbeziehen. Ein echter Fortschritt! Die Zulagenberechnung erfolgt jetzt beitragsproportional. Das bedeutet, dass man für jeden eingezahlten Euro eine Grundzulage von 50 Cent bis zu 360 Euro erhält. Das summiert sich! Kinderzulagen gibt’s ebenfalls, und auch der steuerliche Aspekt bleibt erhalten: Beiträge sind in der Ansparphase steuerfrei, aber die Auszahlungen werden besteuert. Ein bisschen wie ein zweischneidiges Schwert, oder?

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Veränderte Landschaft der Altersvorsorge

Die Anteile der verschiedenen Riester-Vertragsarten verschieben sich. Wohn-Riester liegt bei 9,8%, Investmentsparpläne bei 20,4%, während Banksparkonten nur noch 3,3% ausmachen. Der Anteil der Rentenversicherungen hat sich jedoch auf stolze 66,5% erhöht. Das bedeutet, dass immer mehr Menschen auf Sicherheit setzen, was mich ehrlich gesagt nicht wundert. In unsicheren Zeiten greifen viele lieber zu den bewährten Produkten.

Die Zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA) hat mittlerweile FAQs auf ihrer Webseite, die hilfreich sein können. Wer also Fragen hat, sollte sich dort umsehen. Und keine Panik: Ein Wechsel von bestehenden Riester-Verträgen in die neuen Produkte ist möglich, ohne dass man die bisherige Förderung zurückzahlen muss. Das klingt doch nach einer fairen Lösung.

Es bleibt spannend, wie sich die reformierte Altersvorsorge entwickeln wird. Die neuen Produkte könnten den notwendigen Anstoß geben, um die Menschen wieder für das Thema Altersvorsorge zu begeistern. Ob das auch in Stuttgart fruchtet? Wir werden sehen!