Heute ist der 22.10.2026 und wir haben spannende Neuigkeiten aus der Welt der Altersvorsorge, speziell für die Cockpit- und Kabinencrew von Lufthansa City Airlines. In einem frischen Tarifvertrag haben Verdi und die Fluggesellschaft eine wegweisende Lösung für die betriebliche Altersversorgung (bAV) geschaffen. Was bedeutet das konkret? Es gibt nun eine Wahlmöglichkeit, die es so innerhalb der Lufthansa Group noch nie gab! Entweder das fliegende Personal entscheidet sich für eine arbeitgeberfinanzierte Altersvorsorge oder es kann eine monatliche Zulage von fünf Prozent des individuellen Einkommens wählen. Letzteres wird dann als zusätzliches Bruttoeinkommen ausgezahlt – inklusive der entsprechenden Sozialversicherungsbeiträge. Das gibt den Mitarbeitenden eine flexible Handhabung ihrer finanziellen Situation, was im Alltag echt Gold wert sein kann.

Lufthansa City Airlines hat sich bereit erklärt, zusätzlich zum regulären Gehalt fünf Prozent des Einkommens in eine Unterstützungskasse einzuzahlen. Das ist nicht nur ein finanzieller Bonus, sondern auch eine klare Ansage: Hier wird auf die Bedürfnisse der Mitarbeitenden eingegangen. Verdi-Verhandlungsführer Marvin Reschinsky betont, dass man mit diesem Angebot individuelle Lösungen schafft, die auf die unterschiedlichen Lebenssituationen der Beschäftigten abgestimmt sind. Ein Schritt in die richtige Richtung, wenn man bedenkt, wie wichtig die Altersvorsorge für die finanzielle Sicherheit im Alter ist!

Ein Blick auf die bAV in Deutschland

Im Kontext der betrieblichen Altersversorgung in Deutschland zeigt der „bAV-Atlas 2026“ der Funk Gruppe, dass solche Modelle zunehmend an Bedeutung gewinnen. In drei Vierteln der untersuchten Versorgungspläne ist sogar ein verpflichtender Arbeitgeberzuschuss vorgesehen. Das spricht für einen Trend, der sich in den letzten Jahren verstärkt hat: die bAV wird mehr und mehr zum Standard in der Vergütung. Man könnte fast sagen, dass sie wie ein gutes Stück Brot zum Mittagessen gehört – einfach unverzichtbar. Und das ist auch gut so, denn ohne ausreichende Altersvorsorge kann die Rente schnell zu einer finanziellen Herausforderung werden.

Ein interessanter Aspekt sind die unterschiedlichen Modelle und Beitragshöhen. Während große Unternehmen oft differenzierte Systeme mit abgestuften Beiträgen nutzen, setzen kleinere Betriebe eher auf vereinfachte Modelle. Solche Unterschiede können die Reichweite und Ausgestaltung der bAV in Deutschland maßgeblich beeinflussen. In etwa 60 % der Pläne werden die Beiträge prozentual am Gehalt berechnet – hier zeigt sich also, dass eine Anpassung an die individuellen finanziellen Möglichkeiten der Beschäftigten durchaus möglich ist.

Neues von Discover Airlines

<pAber nicht nur bei Lufthansa City Airlines tut sich etwas. Verdi verhandelt auch mit Discover Airlines über eine betriebliche Altersvorsorge für deren Cockpit- und Kabinenpersonal. Allerdings – und das ist wichtig – wird das bislang angebotene Modell von Verdi als unzureichend eingestuft. Es bleibt also spannend, wie sich die Situation dort entwickeln wird. Ob sich auch für die Mitarbeitenden von Discover Airlines bald bessere Perspektiven auftun, wird sich zeigen.

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<pInsgesamt zeigt sich, dass die Betriebliche Altersvorsorge – gerade für das fliegende Personal – mehr und mehr an Bedeutung gewinnt. Die jüngsten Entwicklungen bei Lufthansa City Airlines sind ein positives Zeichen, das vielleicht auch andere Unternehmen anregen könnte, ähnliche Modelle zu entwickeln. Die Zukunft der Altersvorsorge ist also nicht nur ein Thema für die Rente, sondern auch ein wichtiges Gesprächsthema für die Gegenwart!