Luxemburg erhöht Höchstbetrag für private Altersvorsorge auf 4.500 Euro jährlich
Es gibt Neuigkeiten, die das Herz eines jeden Altersvorsorge-Interessierten höher schlagen lassen! In Luxemburg wurde der Höchstbetrag für die private Altersvorsorge seit dem 1. Januar auf satte 4.500 Euro pro Jahr angehoben. Das ist ein echter Grund zur Freude. Jean-Marc Nothomb, Senior Sales Manager bei Foyer Assurances, macht uns darauf aufmerksam, dass die Rentensysteme in ganz Europa unter Druck stehen. Und das könnte für viele von uns bedeuten, dass die staatliche Rente nicht ausreicht, um unseren Lebensstandard zu halten. Schließlich kann der Unterschied zwischen dem letzten Gehalt und der staatlichen Rente erheblich sein. Umso wichtiger ist es, rechtzeitig vorzusorgen!
Wenn man bedenkt, dass viele bereits ihre Beiträge an die neue Obergrenze angepasst haben, scheint das Interesse besonders stark bei Menschen zwischen 35 und 55 Jahren zu sein. Bei den Jüngeren, in der Altersgruppe von 20 bis 30 Jahren, ist das Augenmerk auf private Altersvorsorge allerdings noch nicht so ausgeprägt. Und das, obwohl gerade diese Altersgruppe von den Vorteilen des frühzeitigen Sparens enorm profitieren könnte. Nothomb empfiehlt, mit kleinen, regelmäßigen Einzahlungen zu beginnen – je früher, desto besser! Wer 20 Jahre lang jährlich 4.500 Euro einzahlt, kann sich am Ende über stolze 90.000 Euro freuen. Und die steuerlichen Vorteile sind nicht zu verachten: Bis zu 40 Prozent können durch die Absetzbarkeit der Beiträge gespart werden!
Steuerliche Vorteile und neue Regelungen
Mit der Erhöhung der Abzugsgrenze, die ab 2026 gilt, kann man sogar noch mehr sparen. Die gemeinsame Abzugsgrenze für Paare steigt von 6.400 auf 9.000 Euro jährlich. Das entspricht einem zusätzlichen Abzug von 1.300 Euro pro Person. Je nach persönlichem Grenzsteuersatz kann das ganz schön ins Geld gehen. Alleinstehende mit einem Steuersatz von 39 Prozent könnten jährlich 1.755 Euro sparen – über 20 Jahre summiert sich das auf stolze 35.100 Euro! Ein Paar bei 42 Prozent Steuersatz kann sogar 75.600 Euro über zwei Jahrzehnte einsparen. Ziemlich verlockend, oder?
Die neue Regelung gilt jedoch ausschließlich für die freiwillige private Rentenversicherung. Die staatliche CNAP-Rente bleibt davon unberührt. Diese erste Säule richtet sich nach Beitragsjahren und Einkommen. Wer sich also Gedanken über seine Altersvorsorge macht, sollte sich unbedingt darüber informieren, wie die neuen Möglichkeiten der privaten Altersvorsorge genutzt werden können. Möglich ist alles von monatlichen Einzahlungen ab 50 Euro bis hin zu einmaligen Zahlungen. Und das angesparte Geld bleibt bis zum 60. Lebensjahr gebunden – Ausnahmen gibt’s natürlich immer!
Risikoprofile und individuelle Strategien
Was viele nicht wissen: Anleger haben ganz unterschiedliche Risikoprofile! Während vorsichtige Anleger kein Risiko eingehen wollen, sind die Risikofreudigen bereit, höhere Schwankungen der Fondswerte in Kauf zu nehmen, um von höheren Renditechancen zu profitieren. Besonders Grenzgänger zeigen großes Interesse an der neuen Regelung. Sie haben oft Bedenken bezüglich ihrer späteren Rente in den jeweiligen Heimatländern. Das ist ein Punkt, den man nicht unterschätzen sollte!
Übrigens, wer plant, ab 60 Jahren eine Auszahlung vorzunehmen, darf sich freuen: Das Kapital wird mit dem halben Steuersatz besteuert. Ein weiterer Anreiz, frühzeitig zu investieren und die eigenen Finanzen im Blick zu behalten. Also, liebe Leserinnen und Leser, es ist Zeit, aktiv zu werden! Die Möglichkeiten sind da, und die Vorteile sind nicht zu übersehen. Holt euch die Informationen, die ihr braucht, und sichert euch eine sorgenfreie Zukunft!
Falls ihr Fragen zur Verarbeitung eurer personenbezogenen Daten habt, könnt ihr euch jederzeit an die zuständigen Behörden wenden. Die Verordnung (EU) 2016/679 garantiert euch Rechte auf Zugang, Berichtigung und gegebenenfalls Löschung. Und denkt daran: Die Zeit läuft – also nichts wie ran an die Altersvorsorge!
