Heute ist der 22.10.2026 und die Welt der Altersvorsorge steht vor einem Umbruch. Ab dem 1. Januar 2027 wird das neue Altersvorsorge-Depot (AV-Depot) ins Leben gerufen. Die Sparkasse Passau und die Volksbank Bamberg-Forchheim arbeiten derzeit mit Hochdruck an passenden Angeboten für das Aktiensparen. Warum? Nun, das sinkende Rentenniveau und die steigenden Rentenbeiträge machen private Altersvorsorge dringlicher denn je. Die beiden Banken sehen den Wegfall der verpflichtenden Kapitalgarantie nicht nur als Herausforderung, sondern auch als Chance für höhere Renditen und eine größere Auswahl. Das klingt doch schon mal vielversprechend, oder?

Christoph Helmschrott von der Sparkasse Passau und Alexander Brehm von der Volksbank Bamberg-Forchheim haben sich bereits zu Wort gemeldet. Sie verweisen auf die Börseneinbrüche der vergangenen Jahre – Dotcom-Blase, Finanzkrise, Corona-Pandemie und der Ukraine-Krieg. In Deutschland wird das Investieren in Aktien oft als „Zockerei“ abgetan, aber Brehm hebt hervor, dass langfriste Investitionen über 10 bis 15 Jahre historisch stabile und hohe Renditen ermöglicht haben. Klar, das Risiko gibt es, aber auch die Möglichkeit, stark zu profitieren!

Das geplante Angebot der Sparkasse Passau

Die Sparkasse Passau hat bereits einen Plan. Geplant sind zwei breit gestreute ETFs: ein weltweit investierender Aktien-ETF und ein Euro-Renten-ETF mit Anleihen, die nicht länger als drei Jahre laufen. Und das Beste? Die jährlichen Kosten sollen bei nur 0,10 Prozent liegen, während die Depotführung kostenlos ist. Im „Classic-Modell“ wird das gesamte Guthaben zunächst in den Aktien-ETF investiert. Fünf Jahre vor dem geplanten Auszahlungsbeginn werden 50 Prozent in den Renten-ETF umgeschichtet, und zwei Jahre davor nochmals 20 Prozent. So wird das Risiko schrittweise reduziert, während das Vermögen weiterhin für langfristige Renditechancen arbeitet.

Wer mehr Kontrolle möchte, kann eine individuelle Variante wählen, die es den Kunden erlaubt, die Aufteilung zwischen Aktien- und Renten-ETF selbst zu bestimmen – ohne Zusatzkosten. Für die ganz Sicherheitsbewussten wird auch eine 100 Prozent Renten-ETF-Anlage möglich sein. Klingt nach einem durchdachten Konzept, nicht wahr?

Das Angebot der Volksbank Bamberg-Forchheim

Die Volksbank Bamberg-Forchheim hat ebenfalls ihre Angebote in der Pipeline. Hier ist eine Kostenquote von etwa 0,6 Prozent für das Standarddepot angesetzt, was die Bank mit dem Ziel der langfristigen Preisstabilität begründet. Neben Standarddepots sind auch individuelle Lösungen geplant, die auf die speziellen Bedürfnisse der Kunden zugeschnitten sind – inklusive Garantien. Die Beratung wird hier großgeschrieben, denn die Volksbank möchte den Kunden helfen, ihre bestehende Altersvorsorge richtig einzuordnen und das passende Risiko auszuwählen. Und keine Sorge, die Wohnungsbauförderung bleibt auch im neuen System bestehen, um den Erwerb von Wohneigentum zu unterstützen.

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Besonders spannend ist das Altersvorsorgedepot, eine staatlich geförderte Form der privaten Altersvorsorge, die Erwerbstätigen helfen soll, ihre gesetzliche Rente durch langfristige Kapitalmarktanlagen zu ergänzen. Im Gegensatz zur Riester-Rente bieten diese neuen Depots höhere Renditechancen, aber auch größere Risiken. Die Beiträge werden in zugelassene Fonds und ETFs investiert – Einzelaktien oder Kryptowährungen sind tabu. Wer sich für dieses Modell entscheidet, muss sich bewusst sein, dass der Depotwert schwanken kann und vorübergehende Verluste möglich sind. Aber hey, das Spiel ist auf lange Sicht angelegt, und wie oft hat man schon gehört, dass Geduld belohnt wird?

Ein Blick in die Zukunft

Die Reform der privaten Altersvorsorge wurde im März 2026 vom Bundestag beschlossen, und das Altersvorsorgedepot soll die Riester-Rente langfristig ablösen. Das Ziel? Eine modernisierte private Altersvorsorge, die stärker auf langfristigen Vermögensaufbau am Kapitalmarkt ausgerichtet ist. Für sozialversicherungspflichtig Beschäftigte mit einem langen Anlagehorizont könnte das eine spannende Option sein. Familien profitieren von Kinderzulagen, und Berufseinsteiger unter 25 Jahren erhalten einen einmaligen Bonus. Aber Vorsicht: Eine Auszahlung vor dem gesetzlichen Renteneintritt kann förderschädlich sein und dazu führen, dass man erhaltene Zulagen zurückzahlen muss. Ein bisschen wie ein scharfes Chili – gibt einen Kick, aber man muss wissen, wie man damit umgeht.

Ab dem 1. Januar 2027 wird es keine neuen Riester-Verträge mehr geben, und die alten werden durch das neue Modell ersetzt. Die Details zur praktischen Umsetzung werden bis dahin noch konkretisiert, aber eines ist sicher: Die Zukunft der Altersvorsorge wird spannend, und es liegt an uns, die richtigen Entscheidungen zu treffen!