Regionale Unterschiede der Rentenkaufkraft: Gelsenkirchen führt mit 1.721 Euro, während Berlin nur 1.213 Euro bietet
Es gibt Dinge, die man einfach nicht unterschätzen darf – und dazu gehört ganz klar der Wohnort, wenn es um die Rentenkaufkraft geht. Eine Untersuchung der DKB Bank hat gezeigt, dass der tatsächliche Wert der Rente erheblich von der Region abhängt, in der man lebt. Wer sich das mal auf der Zunge zergehen lässt, wird schnell merken: Wo du lebst, kann entscheidend dafür sein, wie viel du dir im Alter leisten kannst. Und das sind nicht nur ein paar Euro, sondern es gibt Unterschiede von bis zu 70 Prozent!
Besonders spannend ist die Auswertung, die die Kaufkraft in den 30 größten deutschen Städten vergleicht. Hierbei zeigt sich, dass die Rente im Ruhrgebiet am weitesten reicht. Gelsenkirchen steht ganz oben auf der Liste! Dort liegt die durchschnittliche Rentenkaufkraft bei beeindruckenden 1.721 Euro. Zum Vergleich: In Berlin, das Schlusslicht in dieser Statistik, müssen sich Rentner:innen mit lediglich 1.213 Euro begnügen. Ein krasser Unterschied, nicht wahr?
Regionale Unterschiede und ihre Auswirkungen
Die Gründe für diese Unterschiede sind vielfältig, aber ein Hauptfaktor sind die regionalen Preisniveaus. Besonders bei Mieten und Lebenshaltungskosten zeigt sich, dass manche Regionen wie ein gutes Schnäppchen im Vergleich zu anderen wirken. Nehmen wir mal Chemnitz als Beispiel: Mit einer Kaufkraft von 1.094 Euro können sich die Menschen dort rund 36 Prozent mehr leisten als in teureren Städten wie München, wo die Kaufkraft nur bei 807 Euro liegt. Das ist schon irgendwie verrückt, oder?
Insgesamt ist die Rentenkaufkraft im Osten Deutschlands höher als im Westen. Gera, zum Beispiel, erreicht mit 1.437 Euro den höchsten ökonomischen Lebensstandard für Rentner:innen bundesweit. Das ist ein echter Lichtblick und zeigt, dass es auch anders geht! Im Gegensatz dazu haben Rentner:innen im Eifelkreis Bitburg-Prüm, wo die Kaufkraft nur bei 856 Euro liegt, wirklich das Nachsehen.
Die Situation in den Bundesländern
Wie sieht es in den einzelnen Bundesländern aus? In Bayern gibt es das größte Gefälle. Während Rentner im Landkreis Hof mit 1.108 Euro eine relativ hohe Kaufkraft genießen, müssen andere wie in Garmisch-Partenkirchen, Berchtesgadener Land und Regensburg mit nur 862 Euro auskommen. Und in Baden-Württemberg? Da ist es nicht viel besser. Freiburg zum Beispiel hat mit 862 Euro auch den niedrigsten Wert, während der Zollernalbkreis mit 1.108 Euro glänzt.
Die Studie des Forschungsinstituts Prognos zeigt, dass die Kaufkraft von Renten nicht nur in den Städten, sondern auch in den Landkreisen unterschiedlich ist. In Sachsen beispielsweise dürfen sich die Rentner:innen über eine hohe Kaufkraft freuen. Chemnitz und Görlitz stehen hier ganz oben mit 1.428 Euro und 1.394 Euro. In Mecklenburg-Vorpommern liegt die höchste Rentenkaufkraft in der Mecklenburgischen Seenplatte bei 1.291 Euro.
Das alles verdeutlicht, dass der Wohnort eine immense Rolle spielt, wenn es um die finanzielle Freiheit im Alter geht. Höhere Mieten und Lebenshaltungskosten in großen Städten wie München und Berlin schmälern den Wert der Rente dramatisch. So wird der Traum vom sorgenfreien Lebensabend schnell zum Albtraum. Daher wird immer wieder der Bedarf an privater Altersvorsorge und zusätzlichen Einkommensquellen deutlich! Schließlich möchte man ja auch im Alter noch ein bisschen genießen können, oder?
