Heute ist der 27.05.2026, und in der Welt der Altersvorsorge tut sich einiges! Das neue Altersvorsorgedepot (AVD) sorgt für frischen Wind und scheint die Herzen der Förderberechtigten höher schlagen zu lassen. Eine Umfrage von Quirion unter 1.004 Personen im Alter von 16 bis 60 Jahren hat ergeben, dass 52% von ihnen ernsthaft darüber nachdenken, ein AVD zu eröffnen. Das ist schon mal eine Ansage! Zumal nur jeder sechste damals, also bis Ende 2002, das Angebot der Riester-Rente nutzen wollte. Ein echter Umbruch steht bevor.

Interessanterweise möchten 46% der bereitwilligen Teilnehmer zum 1. Januar 2027 einsteigen. Das zeigt, dass viele Menschen bereit sind, aktiv zu werden und ihre Altersvorsorge in die eigenen Hände zu nehmen. Wenn wir uns die Zahlen der Riester-Kunden anschauen, wird klar, dass der AVD große Wellen schlagen könnte: 22% planen, ihren aktiven Riester-Vertrag in ein AVD zu übertragen, während 26% beabsichtigen, ihren Vertrag ruhen zu lassen und parallel ein AVD zu eröffnen. Das lässt sich nur als ein starkes Indiz für die Unzufriedenheit mit den bisherigen Riester-Angeboten interpretieren.

Ein Umbruch in der Altersvorsorge

Die aktuellen Marktuntersuchungen zeigen, dass ganze 44% der Riester-Kunden mit ihrem Vertrag unzufrieden sind, insbesondere bei den Riester-Rentenversicherungen. Und was macht das mit den Zahlen? Eine Hochrechnung legt nahe, dass 38% der unzufriedenen Kunden ihren Vertrag kündigen könnten. Das wären gewaltige 49 Milliarden Euro, die in ein AVD fließen könnten! In der Summe könnte das ganze 64,8 Milliarden Euro aus Riester-Verträgen anziehen – das sind über ein Viertel des gesamten Kapitalstocks von 225 Milliarden Euro. Das lässt die Finanzwelt aufhorchen.

Ein weiterer Punkt, der zum Nachdenken anregt: Die laufenden Beitragseinnahmen der Lebensversicherer für Riester-Rentenversicherungen könnten von 10,4 Milliarden Euro jährlich auf gerade mal 4,3 Milliarden Euro mehr als halbiert werden. Martin Gattung von Aeiforia hat recht, wenn er die Lebensversicherer drängt, aktiv zu werden, um den Abflüssen entgegenzuwirken. Denn so wie es aussieht, sind die Leute bereit, ihre Altersvorsorge in neue Bahnen zu lenken.

Wenn wir uns die Umfrageergebnisse anschauen, gibt es auch 17% der 29 Millionen Förderberechtigten, die ohne Riester-Vertrag sind und einen AVD-Abschluss planen – das sind etwa 5 Millionen Menschen! Und unter den Riester-Kunden sind 19% sogar dazu geneigt, eine Beitragsbefreiung zu beantragen. Ein echtes Umdenken scheint hier in Gang zu kommen, und es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die Situation entwickeln wird. Es ist ja nicht nur eine Frage des Geldes, sondern auch der Sicherheit und des Vertrauens in die Altersvorsorge.

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Was denkt ihr über diesen Trend? Ist das AVD tatsächlich die Lösung für die Altersvorsorge der Zukunft? Die Zeit wird es zeigen! Aber eines ist klar: Die Riester-Rente hat viel von ihrem Glanz verloren, und viele Menschen scheinen bereit, neue Wege zu gehen – und das ist ja schon mal ein Anfang.