Kapitalrente 2028: Revolution in der Altersvorsorge oder nur eine Illusion?
Heute ist der 14.07.2026, und in der Welt der Altersvorsorge gibt es aufregende Neuigkeiten! Ab 2028 wird in Deutschland eine neue Kapitalrente eingeführt, die als eine der größten Rentenreformen seit Jahrzehnten gilt. Die Bundesregierung hat sich einiges vorgenommen. Eine verpflichtende Kapitalrente – ganz nach schwedischem Vorbild – soll eingeführt werden. Das hört sich doch spannend an, oder? Die Idee ist, dass künftig 2 % des Bruttogehalts in eine Aktienrente fließen. Ein wenig anders als bei den klassischen Renten, aber das könnte frischen Wind in die Altersvorsorge bringen!
Der Beitrag zur Kapitalrente startet mit 0,5 % des Bruttogehalts und soll bis 2031 auf 2 % steigen. Dabei werden die Kosten zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern geteilt. Bei einem durchschnittlichen Jahresverdienst von 52.000 Euro zahlen sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber 520 Euro mehr in die Kapitalrente. Das bedeutet insgesamt über 1.000 Euro jährlich, die in den Kapitalmarkt fließen. Wenn man das mal durchrechnet, könnten „Eckrentner“ mit 20 Jahren Einzahlung auf rund 150 Euro monatlich kommen. Und Spitzenverdiener, die um die 100.000 Euro Bruttojahreseinkommen haben, könnten sogar zwischen 950 und 6.000 Euro mehr Rente pro Monat erhalten. Wow, das ist eine Ansage!
Ein Blick nach Schweden
Die Reform wird stark von der schwedischen Altersvorsorge inspiriert, wo 18,5 % des versicherungspflichtigen Einkommens in die Altersvorsorge fließen. In Schweden fließen 2,5 % der Rentenversicherungsbeiträge in Aktienfonds, und die Menschen dort haben die Wahl zwischen rund 500 Anlagemöglichkeiten. In Deutschland plant man mit dem neuen Staatsfonds Kenfo, der über 9.000 Einzelwerte aus mehr als 90 Ländern umfasst. Das Ganze soll gebührenfrei verwaltet werden. Ein wirklich attraktives Angebot, wenn man bedenkt, dass in Schweden in den letzten zehn Jahren durchschnittlich zweistellige Renditen erzielt wurden!
Die Bundesregierung hat die Alterssicherungskommission mit 33 Empfehlungen zur Reform beauftragt. Eine dieser Empfehlungen beinhaltet die Einführung individueller Kapitalkonten für Beitragszahler. Das klingt nach einer Möglichkeit, seine eigenen Aktiengewinne zu sichern. Ein weiterer interessanter Punkt: Ab 2032 sollen Renteneinsteiger einen Zuschlag zum Aktiensparen erhalten, um die Ungleichheit zwischen älteren und jüngeren Beitragszahlern auszugleichen. Da wird die Schere vielleicht ein wenig geschlossen!
Risiken und Chancen
Und wie sieht es mit den Risiken aus? Nun, da gibt es natürlich das zentrale Risiko der Kursschwankungen an den Finanzmärkten. Schweden hat in der Vergangenheit auch Rentenkürzungen erlebt, die durch Steuervergünstigungen ausgeglichen wurden. Das sollten wir im Hinterkopf behalten. Die Kapitalrente bleibt eine Sozialversicherung, das angesparte Geld kann also nicht ausgezahlt oder vererbt werden. Das klingt im ersten Moment vielleicht etwas unromantisch, aber es sorgt für eine gewisse Stabilität im System.
Insgesamt wird die Reform als ein Schritt in die richtige Richtung wahrgenommen, um das Rentenniveau zu stabilisieren. Derzeit liegt dieses bei 48 % und könnte bis Mitte des Jahrhunderts auf 50 % steigen. Mit dem demografischen Wandel, bei dem etwa zwei Beitragszahler auf einen Altersrentner kommen, ist das auch dringend notwendig. Die Maßnahmen könnten also helfen, die zukünftigen Rentenansprüche zu sichern und für die jüngeren Generationen ein wenig mehr Planungssicherheit zu schaffen.
Die nächsten Jahre werden spannend – nicht nur für die aktuell Erwerbstätigen, sondern auch für die, die bald in den Ruhestand gehen. Es bleibt zu hoffen, dass diese Reform nicht nur auf dem Papier gut aussieht, sondern auch tatsächlich ihre Versprechen einhält! Man darf gespannt sein, wie sich alles entwickeln wird.