Heute ist der 28.10.2026 und wir schauen uns mal an, wie die Deutschen im Vergleich zu anderen Ländern beim Sparen abschneiden. Es ist ja kein Geheimnis, dass in der heutigen Zeit Altersvorsorge ein heißes Thema ist. Aber wer spart eigentlich wie viel? Die Zahlen sind da und sie erzählen eine interessante Geschichte.

Im Jahr 2025 haben die deutschen Haushalte 18,9 % ihres verfügbaren Einkommens gespart. Das klingt erst mal ganz gut, oder? Damit liegen wir über dem EU-Durchschnitt von 14,3 %. Aber zum Vergleich: Die Schweiz hat es geschafft, satte 27,4 % zu sparen. Krass, oder? Man fragt sich, was die Schweiz anders macht. Nun, die hohe Sparquote dort hängt stark mit der Bedeutung der privaten Altersvorsorge zusammen. Während wir uns hierzulande manchmal noch fragen, ob wir jetzt wirklich für später sparen wollen, haben die Schweizer das schon verinnerlicht.

Ein Blick auf die internationalen Sparquoten

Ein interessantes Detail: Im Jahr 2024 betrug die deutsche Sparquote sogar noch 19,6 %. Es scheint also, dass wir uns auf einem stabilen Niveau bewegen. Die ersten sechs Monate von 2026 zeigen das gleiche Bild: 18,9 %. Vergleicht man das mit den Nachbarländern, sieht man, dass die Franzosen nur 17,8 % sparen, während die Niederländer bei 17,4 % und die Österreicher bei 15,7 % liegen. Italien und die USA schneiden mit 10,8 % und 10,7 % sogar noch schlechter ab. Das macht uns doch ein bisschen stolz, oder? Doch ein Blick in die Vergangenheit offenbart, dass wir 2020 sogar bei 22,9 % waren – das war während der Pandemie, als viele einfach weniger ausgegeben haben.

Jetzt könnte man sich fragen, was diese Zahlen genau bedeuten. Die Bruttosparquote, die wir hier betrachten, zeigt den Anteil des verfügbaren Bruttoeinkommens der privaten Haushalte, der gespart wird. Und ja, auch neu erworbene betriebliche Versorgungsansprüche zählen dazu. Das heißt, wir sparen mehr, als wir vielleicht glauben. Aber: Kursgewinne und Wertveränderungen bei Immobilien zählen nicht als Sparen oder Einkommen. Das ist ein bisschen tricky, oder? Die Nettosparquote liegt entsprechend niedriger, da sie Abschreibungen abzieht. Diese Abschreibungen sind besonders wichtig, wenn wir über selbst genutzte und vermietete Wohnungen sprechen.

Sparverhalten und wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Das Sparverhalten der Menschen hängt natürlich auch von der wirtschaftlichen Lage ab. In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit, wie während der Corona-Pandemie, wird tendenziell mehr gespart. Aktuell, im Jahr 2023, lag die Sparquote in Deutschland bei nur 10,4 %. Das sind etwa 10,40 Euro für jeden 100 Euro verfügbaren Einkommens. Ganz schön wenig im Vergleich zu früheren Jahren, wo wir uns noch mehr um unsere Altersvorsorge gekümmert haben.

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Ein Blick über den Tellerrand zeigt, dass internationale Sparquoten im Jahr 2023 noch interessanter sind. Während die Schweiz mit 22,4 % nach wie vor stark abschneidet, sind die USA mit nur 4,7 % weit abgeschlagen. Japan hat sogar nur 0,1 % gespart. Wenn das nicht zum Nachdenken anregt! Der Trend zeigt, dass Sicherheit für viele Deutsche das wichtigste Kriterium beim Sparen ist. Tagesgeldkonten und Sparbücher sind nach wie vor beliebt, auch wenn Investmentfonds und ETFs langsam an Beliebtheit gewinnen. Aber, wie wir wissen, sind diese auch mit höheren Risiken verbunden.

Die Zahlen stammen unter anderem von Eurostat, der OECD und nationalen Statistikämtern, und sie zeigen uns ein klares Bild: Sparen ist wichtig, aber wie wir es tun, hängt von vielen Faktoren ab. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich unser Sparverhalten in den kommenden Jahren entwickeln wird. Vielleicht schauen wir bei den Schweizern mal genauer hin, um von ihrer Sparmentalität zu lernen.