Neues Altersvorsorge-Depot: Sparkasse und Volksbank setzen auf individuelle Lösungen und höhere Renditechancen
Heute ist der 4.11.2026, und die Uhr tickt. Mit großen Schritten nähern wir uns dem 1. Januar 2027, wenn das neue Altersvorsorge-Depot (AV-Depot) offiziell an den Start geht. Ein echter Gamechanger, wenn man so will! Die Idee dahinter? Nun ja, angesichts eines sinkenden Rentenniveaus und steigender Rentenbeiträge wird die private Vorsorge immer wichtiger. In diesem Zusammenhang haben die Sparkasse Passau und die Volksbank Bamberg-Forchheim bereits angekündigt, bis zum großen Launch passende Angebote zu entwickeln.
Von vielen wird das Ende der verpflichtenden Kapitalgarantie als aufregende Chance gesehen. Anscheinend soll das mehr Spielraum für höhere Renditechancen und eine größere Auswahl bieten. Alexander Brehm von der Volksbank hebt hervor, dass langfristiges Investieren über einen Zeitraum von zehn bis 15 Jahren historisch betrachtet eine ansehnliche Rendite erwirtschaftet hat. Man fragt sich, ob die deutsche Skepsis gegenüber Aktien – oft gleichgesetzt mit Spekulation – endlich der Vernunft weicht.
Die Angebote im Detail
Die Sparkasse Passau plant, zwei breit gestreute ETFs anzubieten. Einer davon ist ein weltweit investierender Aktien-ETF, und der andere ein Euro-Renten-ETF mit Anleihen von höchstens drei Jahren Laufzeit. Die Fondskosten sollen mit nur 0,10 Prozent pro Jahr äußerst attraktiv sein, und die Depotführung? Kostenlos! Im „Classic-Modell“ wird das Geld zunächst zu 100 Prozent im Aktien-ETF angelegt. Fünf Jahre vor dem geplanten Auszahlungsbeginn wird dann schrittweise in den Renten-ETF umgeschichtet. So werden die Renditechancen langfristig genutzt, während das Risiko vor der Auszahlung schrittweise verringert wird.
Die Volksbank Bamberg-Forchheim hat ebenfalls ihre Pläne, die Kostenquote für ihr Standarddepot liegt momentan bei etwa 0,6 Prozent. Diese Bank möchte langfristige Preisstabilität bieten und empfiehlt, nicht vorschnell Verträge abzuschließen. Es gibt einiges zu bedenken! Sparer sollten die Angebote vergleichen und sich beraten lassen, um eine individuelle Lösung zu finden. Schließlich ist nicht jeder Anleger gleich – und das ist auch gut so!
Worauf man achten sollte
Jetzt wird’s spannend: Wertpapiere unterliegen Schwankungen! Das kann toll sein, aber auch ganz schön riskant. Während einer negativen Börsenentwicklung kann das eingesetzte Kapital schnell unter den Kaufkurs fallen. Daher ist es ratsam, nicht zu planen, sein Geld innerhalb von fünf Jahren aus dem Fonds zurückzuziehen. Schließlich könnte sich der Wert bis dahin nicht ausgleichen. Und wie Brehm schon sagte: Wer auf Sicherheit setzt, sollte sich bewusst sein, dass Garantieprodukte oft geringere Renditen bieten.
Das neue Altersvorsorgedepot soll zudem staatlich gefördert werden. Einzahlungen können in geeignete ETFs, Fonds und Anleihen fließen – Einzelaktien sind nicht erlaubt. Wer mindestens 120 Euro jährlich einzahlt, kann von einer maximalen jährlichen Grundzulage von bis zu 540 Euro profitieren. Und für alle jungen Berufseinsteiger unter 25 Jahren gibt’s noch einen Bonus von 200 Euro! Ein guter Anreiz, frühzeitig für die Altersvorsorge zu sparen.
Die Perspektive der Banken
Die Sparkasse und die Volksbank scheinen optimistisch. Beide Banken betonen die Möglichkeit, die Angebote individuell anzupassen. Das ist wichtig, denn jeder hat andere Bedürfnisse. Die Volksbank plant sogar, Lösungen mit Kapitalgarantien anzubieten. Das kann für sicherheitsorientierte Anleger interessant sein. Aber auch hier gilt: Wer auf Rendite hofft, muss bereit sein, ein gewisses Risiko einzugehen.
Für viele Menschen könnte das neue Altersvorsorgedepot eine echte Chance darstellen, um aktiv in die eigene Zukunft zu investieren. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich der Markt entwickeln wird und welche Angebote tatsächlich auf den Tisch kommen. Eins ist klar: Die Zeit drängt, und wer jetzt nicht handelt, könnte es später bereuen. Also – Augen auf, Angebote vergleichen und gut beraten lassen! Das Leben ist zu kurz, um sich nur auf die gesetzliche Rente zu verlassen.
