Heute ist der 6.11.2026 und es gibt aufregende Neuigkeiten für alle, die über ihre Altersvorsorge nachdenken. Ab dem 1. Januar 2027 wird die neue Reform der staatlich geförderten Altersvorsorge in Kraft treten. Dabei wird das alte Riester-System schrittweise abgelöst. Wer jetzt schon plant, könnte in den nächsten Jahren eine Menge Geld sparen – oder anders gesagt, bei unklugen Entscheidungen auch verlieren. Christian Bock vom Verbraucherschutz der BaFin empfiehlt, Angebote und Kostenstrukturen genau zu vergleichen und sich nicht unter Druck setzen zu lassen. Das klingt nach einer klugen Strategie!

Ein zentrales Element der Reform ist das Altersvorsorgedepot. Ab 2027 wird dieses neue Produkt die Bühne betreten und es verspricht, die bisherigen Möglichkeiten zu erweitern. Die staatliche Förderung sieht vor, dass für die ersten 360 Euro Eigenbeitrag jährlich 50 Cent je Euro gezahlt werden. Wer mehr einzahlt, bis zu 1.800 Euro, erhält zusätzlich 25 Cent für jeden weiteren Euro, was eine maximale Grundzulage von 540 Euro ermöglicht. Familien können sich auch über Kinderzulagen von bis zu 300 Euro pro Kind pro Jahr freuen. Und hey, unter 25-Jährige, die einen Vertrag abschließen, können sich sogar einen Berufseinsteigerbonus von 200 Euro sichern!

Die neuen Produkte: Vielfalt für alle

Das Altersvorsorgedepot wird in drei Varianten angeboten: ein einfaches Standarddepot ohne Kapitalgarantie, ein Garantieprodukt mit 80 Prozent Kapitalerhalt und ein weiteres mit 100 Prozent Kapitalerhalt. Die effektiven Kosten für das Standarddepot sind gesetzlich gedeckelt und dürfen höchstens 1,0 Prozent betragen. Ein echter Vorteil, denn wie wir wissen, je niedriger die Kosten, desto mehr bleibt am Ende für die eigene Altersvorsorge übrig.

Ein weiterer spannender Aspekt: Die Auszahlung kann entweder als lebenslange Rente oder als Auszahlungsplan bis mindestens zum 85. Lebensjahr erfolgen. Das klingt schon fast nach einem Sicherheitsnetz für die goldenen Jahre – zumindest, wenn man gut plant! Die neuen Angebote sind so gestaltet, dass sie auch für Selbstständige und berufsständisch Versorgte zugänglich sind. Das gab es so vorher nicht. Das ist ein echter Fortschritt für alle, die bisher vom System ausgeschlossen waren.

Verständnis der Kosten – Ein entscheidender Faktor

Was die Kosten angeht, wird es spannend. Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg hat einige Modellrechnungen veröffentlicht, die zeigen, wie wichtig die Kostenquote ist. Wenn diese bei 1,5 Prozent liegt, bleiben nur 53 Prozent der Erträge übrig. Im Kontrast dazu, bei einer Kostenquote von 0,2 Prozent, könnte sich das Endkapital auf rund 179.823 Euro summieren. Das ist ein Unterschied von etwa 100.000 Euro! Ein enormer Betrag, der gut überlegt sein will.

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Die Anbieter sind bereits busy, Produkte für den Start der Reform vorzubereiten. Zum Beispiel plant die Sparkasse Passau zwei ETF-Lösungen mit laufenden Kosten von nur 0,10 Prozent. Das klingt verlockend! Die Volksbank Bamberg-Forchheim bietet ein Standarddepot mit etwa 0,6 Prozent Kostenquote an, und die Bayerische hat angekündigt, zwei Varianten sowie ein Standarddepot zum Jahresbeginn 2027 einzuführen. Es wird also einiges an Auswahl geben, und das ist gut so.

Wie geht es mit bestehenden Riester-Verträgen weiter?

Die bestehenden Riester-Verträge werden übrigens nicht einfach abgeschafft. Sie genießen Bestandsschutz. Neuabschlüsse sind ab 2027 nicht mehr möglich, aber Bestandskunden haben drei Optionen: Sie können ihr Geld in das neue Depot übertragen, die Verträge beitragsfrei fortführen oder, was oft nachteilig ist, kündigen. Also, auch hier gilt: gut nachdenken und die Vor- und Nachteile abwägen.

Die Reform bringt nicht nur neue Möglichkeiten, sondern auch einige Herausforderungen mit sich. Laut einer Allianz-Befragung wünschen sich drei von vier Riester-Bestandskunden Unterstützung, und 58 Prozent bevorzugen ein persönliches Gespräch. Das zeigt: Viele sind noch unsicher und haben Fragen. Und das ist okay, denn Altersvorsorge ist kein einfaches Thema. Wer sich jetzt informiert und die richtigen Entscheidungen trifft, kann am Ende tatsächlich von den Vorteilen profitieren.

Insgesamt ist die Reform ein Schritt in die richtige Richtung, auch wenn es für viele ein Umstellungsprozess sein wird. Vor allem die neuen Anlageformen und die Möglichkeit, selbst zu wählen, werden für frischen Wind sorgen. So oder so, der Schlüssel zum Erfolg wird wie immer die sorgfältige Planung sein. Also, auf zur Altersvorsorge – die Zukunft wartet!