Sparverhalten in Europa: Deutschland übertrifft den EU-Durchschnitt bei der Altersvorsorge
Heute ist der 27.10.2026 und ich kann dir sagen, das Thema Altersvorsorge hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen, mehr denn je. In Deutschland, wo wir ja gerne mal über die eigenen Finanzen nachdenken, haben die Privathaushalte im vergangenen Jahr 18,9 Prozent ihres verfügbaren Einkommens gespart. Und das ist nicht nur ein Zufallsprodukt, sondern ein Trend, der sich über die Jahre hinweg zeigt. Wer hätte gedacht, dass wir hier im Vergleich zu anderen europäischen Ländern so gut dastehen? Die deutsche Bruttosparquote liegt über dem EU-Durchschnitt von 14,3 Prozent. Aber, und hier wird es spannend, die Schweizer sind uns mit einer beeindruckenden Sparquote von 27,4 Prozent weit voraus!
Die Schweiz, das Land der Berge und Uhren, hat nicht nur die prächtigen Alpen zu bieten, sondern auch eine ganz andere Kultur der Altersvorsorge. Dort spielt die private Altersvorsorge eine viel größere Rolle als bei uns. Vielleicht ist das der Grund, warum die Menschen dort so gerne sparen? Im Vergleich dazu sparen die Italiener – und das ist kaum zu glauben – nur 10,8 Prozent. Sogar die US-Amerikaner sind mit 10,7 Prozent kaum besser dran. Wenn man sich da mal die Zahlen auf der Zunge zergehen lässt, könnte man fast ins Grübeln kommen, wie wir in Deutschland es hinbekommen, so viel zurückzulegen.
Sparverhalten in Europa
Die Statistik zeigt, dass die Sparquote auch in anderen EU-Ländern eher durchwachsen ist. Im ersten Corona-Jahr 2020 lag die durchschnittliche Bruttosparquote der EU-27 bei rund 18,3 Prozent. Ein Blick auf die Zahlen aus Ungarn verrät, dass sie 2023 bei rund 20 Prozent lagen. Na, das ist doch mal eine Ansage! Aber Rumänien, das hat es wirklich geschafft, im negativen Bereich zu landen – mit einer Sparquote von rund -2,2 Prozent im Jahr 2024. Da können wir nur hoffen, dass die Menschen dort bald umdenken.
In Deutschland haben wir es geschafft, eine Sparquote von 19,6 Prozent im Jahr 2024 zu erreichen. Das ist ein echter Erfolg, der sich über die Jahre hinweg stabil gehalten hat. Der Höchststand wurde 2020 mit 22,9 Prozent erreicht – einer Zeit, in der viele von uns weniger konsumiert haben, weil Reisen und Freizeitaktivitäten wegfielen. Man könnte fast sagen, es war eine Art Zwangsersparnis! Doch auch im ersten Halbjahr 2026 blieb die Sparquote konstant bei 18,9 Prozent. Das zeigt, dass wir gelernt haben, wie wichtig es ist, ein finanzielles Polster für die Zukunft zu schaffen.
Was macht die Bruttosparquote aus?
Wer nun denkt, die Bruttosparquote ist ein komplizierter Begriff, den man sich besser aus dem Kopf schlägt, der irrt sich gewaltig! Sie wird berechnet, indem das Bruttosparen – sprich der Teil des Einkommens, der nicht für Konsumausgaben verwendet wird – durch das verfügbare Bruttoeinkommen geteilt wird. Einfach gesagt, es geht um das Geld, das wir nicht sofort ausgeben. Und ja, dazu zählen auch neue Ansprüche aus der betrieblichen Altersvorsorge. Kursgewinne bei Aktien und Wertänderungen bei Immobilien fließen jedoch nicht in diese Berechnung ein, was die Sache ein wenig komplizierter macht.
Wenn man sich die Zahlen der Jahre 2016 bis 2025 anschaut, dann sparten wir Deutschen im Durchschnitt 19,1 Prozent unseres Einkommens. Ein Blick über den Tellerrand zeigt, dass Frankreich bei 16,6 Prozent, die Niederlande bei 16,3 Prozent und Österreich bei 15,3 Prozent liegen. Es scheint fast, als ob wir hier eine gewisse Sparmentalität entwickelt haben, die uns von anderen Ländern abhebt. Die hohe Sparquote der Schweiz erklärt sich also nicht nur durch das Einkommen, sondern auch durch die Bedeutung, die der Altersvorsorge dort zugemessen wird. Es ist ein Teufelskreis – aber ein positiver!
Wenn du mich fragst, ist es einfach spannend zu sehen, wie sich das Sparverhalten in Europa entwickelt. Wer weiß, vielleicht werden wir in den kommenden Jahren auch in Deutschland noch mehr Menschen dazu bringen, über ihre Altersvorsorge nachzudenken. Eines steht fest: Die Zahlen sind da, und sie sprechen eine klare Sprache – sparen wir weiter, damit wir für die Zukunft gerüstet sind!
